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„Friedensprojekt“ Europa: Eine zynische PR-Kampagne

CC by 3.0: Pawel Ryszawa


von Paul Winter*

Von Accra, Bamako bis Kiev, Lampedusa und Tripolis, von 1989 bis heute: Die Realpolitik Europas ist kein „Friedensprojekt“, sondern ein imperiales Vorhaben gekleidet in eine friedenspolitische PR-Kampagne. Pragmatismus und handfeste Eigeninteressen sind seit jeher der wahre rote Faden europäischer Politik.

Am 19. April 2015 ertranken über 800 Flüchtlinge unmittelbar vor den Toren der Festung Europa. Dieses Ereignis ist die (bislang) größte Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer und keinesfalls ein bedauerlicher Einzelfall. Erinnern wir uns zurück: Die Herrschenden Europas übten sich damals im Aufsetzen bestürzter Mienen, sie gaben sich staatstragend in öffentlichen Auftritten und versicherten eine Besserung der Lage. Passiert ist fast nichts.

Özgida gegen Pegida

mit özgida gegen pegida


In wenigen Stunden wird München die passende Antwort auf den Pegida-Spackoauflauf in Dresden geben! Der Münchner Kaufhausdieb  PICO BE hat das vor einigen Tagen schon getan und wir können dem absolut nichts mehr hinzufügen. Lest seine Gedanken und zeigt morgen, dass ihr das genauso seht!


>> Some thoughts on those PEGIDA retards: 
Eines aber schafft dieser Aufstand dann doch am Ende des Tages: Klare Verhältnisse. Denn diese Leute sind ja nicht erst seit gestern so beknackt, sondern mindestens seit vorgestern, aller Wahrscheinlichkeit nach sind sie sogar schon so aufgewachsen und seit jeher sozialisiert: in Binnenländlicher Beschränktheit, in Neid, Missgunst und Misstrauen, mit vorsätzlichem Desinteresse am Menschsein, mit fataler Bildung, desaströsen Informationen und progressiver Uninformiertheit. Vor allem: ohne Liebe, ohne Humor. Sicher auch ohne Rock'n'Roll. Im Grunde aber ist es mir Schnuppe, aus was für einem beschissenen Haushalt diese Armee altbackener Spießer, neokonservativer Burschenschaftler, ex Stalinisten, strammer Faschisten, Polizisten, von der Bildzeitung Enttäuschten, Puritanern und Anti Hedonisten denn nun kommt. Jetzt sind sie alle in Xenophobie und Rassismus vereint. Sollen sie sich nur weiter outen. Dann können wir klare Grenzen ziehen. Das ist besser als ein bemühtes Pseudo Miteinander. Ich will nicht weiter in einem Haushalt mit diesen asozialen lernunfähigen Leitkultur-Deutschen leben müssen. Ich wünsche mir noch viel viel klarere Verhältnisse. Am Besten eine Zweistaatenregelung! Wir könnten das deutsche Ausland und das Inland gründen. Im Ausland wäre ich für meinen Teil sehr gern zu Haus.  Sorgen wir am Montag in München für noch mehr Klarheit: 10.000 und mehr gegen Pegida, bitte!
Or, like that old BOEING slogan would put it: "Forever new frontiers!" <<

Stürzenberger: Ein Politscher Errorist

Eine knallharte Prosa-Reportage von Atdhe M.*



Es ist Herbst und die Bäume zeigen mir mit ihrer Farbenpracht wie bunt München doch ist. Vögel zwitschern, es duftet nach heißer Schokolade und Kinder tanzen lachend auf den Straßen. Und dann: Michael Stürzenberger. Er steht mit Mikrofon am Harras und seine Engelsstimme zieht mich magisch an. Erfreut höre ich zu wie er den Islam in höchsten Tönen lobt: Er vergleicht den Koran mit „Mein Kampf“, also einem Buch, das so wertvoll ist, dass sich Bayern bis heute die Rechte gesichert hat. 

In den Medien stinkt es!

Menschen mit Migrationshintergrund machen in Deutschland 20% der Gesamtgesellschaft aus, ihr Anteil unter Journalist*innen ist mit 2% aber extrem unterrepräsentiert. Das stinkt gewaltig nach Rassismus.  In unserem Gespräch mit Dr. Liriam Sponholz*, Rassismus-Expertin und Wissenschaftlerin an der Universität Erfurt, lüften wir mal ordentlich durch.  
Von Tamer Düzyol/ Tunay Önder

Dr. Liriam Sponholz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Rassismus zwischen Konsens, Meinung und Tabu. Die publizistischen Kontroversen um Thilo Sarrazin, Oriana Fallaci und James Watson“ an der Universität Erfurt. 



Migrantenstadl: Frau Dr. Sponholz, bevor wir über Rassismus in den Medien sprechen, können Sie uns erklären, was unter Rassismus zu verstehen ist? 

Dr. Liriam Sponholz: Nach der Definition der UN-Rassendiskriminierungskonvention, auf die ich mich beziehe, ist Rassismus jede auf die Rasse, die Hautfarbe, die Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende Ausschließung. Ziel und gleichzeitig auch Folge davon ist, dass ein gleichberechtigtes Anerkennen in allen möglichen Bereichen des öffentlichen Lebens vereitelt oder beeinträchtigt wird.

Eine Analyse der Gezi Park-Proteste

Landgericht Istanbul während der Gezi Park Proteste
(gepostet auf fb, von Erden Kosova , 15.Juni 2013)


Wie beim Schneeballeffekt hat sich der Protest in Istanbul von einer kleinen Gruppe von Aktivisten_innen zu einer breiten gesellschaftlichen landesweiten Reaktion für Freiheit und Menschenrechte gegen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan, die AKP-Politik und ihrem Politikstil entwickelt. 

Von Tamer Düzyol*


Der Taksim-Platz, ein zentraler Platz im europäischen Teil von Istanbul, wird seit Monaten umgebaut. Der Verkehr, der rund dem Platz stattfand, wird auf unterirdische Tunnel verlagert und zu einem großen Areal für Fußgänger umstrukturiert. Der Gezi-Park, der an dem Taksim-Platz angrenzt und ein wichtiger Schauplatz der letzten Wochen geworden ist, ist einer der wenigen Grünflächen, die in den Zentren von Istanbul noch existieren. Anstelle des Parks soll im Rahmen der Neustrukturierung von Taksim, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgerissene Militärkaserne in Form eines Einkaufszentrum neu errichtet werden.

In eigener Sache







     "Politisches Handeln beginnt dort, wo    
     Akteure gesellschaftliche Wahrnehmungs-  
     und Klassifikationsschemata in Frage stellen
     oder durch subversive Praktiken und 
     Diskurse etablierte Sichtweisen &  
     Ordnungskonzeptionen kritisieren."


     

      Yes!

Ankündigung






 Nachdem das Bundesministerium des Inneren (BMI) eine Studie über die "Lebenswelten junger Muslime in Deutschland" herausgebracht hat, wird das Migrantenstadl nun eine ergänzende Studie über "Lebenswelten junger Christen in Deutschland" in Auftrag geben. Wir hoffen darauf, erstaunt feststellen zu dürfen, dass die jungen Christen in Deutschland nicht alle Kinderschänder und Vollrassisten sind. 


Unsere Mitarbeiter_innen Imad Abdallah Hosni al Mustafa und Amira Amor Ben Ali arbeiten derzeit an einer Lösungstrategie, wie mit dem hoffentlich geringen Prozentsatz an christlichen Pädophilen, Islamophoben und Nazis  umgegangen werden kann. Unverzügliche Abschiebungen wären denkbar, um die Innere Sicherheit zu bewahren. Nur wohin?

Insgesamt soll die Studie Aufschluss über die Integrationsbereitschaft der Biodeutschen Bevölkerung geben. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass ein Großteil nicht bereit ist die Sprache der Migrantengruppen zu erlernen. Das Migrantenstadl bietet seit 2 Jahren Integrationskurse für Biodeutsche an. Die Teilnehmerzahlen halten sich besorgniserregend gering. Nach vorsichtigen Schätzungen sind etwa 85%  radikal gegen einen weiteren Spracherwerb.  

Die Ergebnisse der Studie sollen im Frühjahr vorliegen und werden  im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht.







deutschland deportiert weiter

www.aktivgegenabschiebung.de

7558 menschen wurden 2010 von deutschland deportiert. davon 564 in die türkei, 523 in den kosovo und 501 nach serbien. 3559 wurden "zurückgeschoben". sie konnten gar nicht erst einreisen oder wurden nach kurzem Aufenthalt in ihr Herkunftsland zurückgeschoben. 2847 Menschen wurden auf Grundlage der Dublin II-Verordnung in anderen EU-Staaten abgeladen, weil diese für ihr Asylverfahren zuständig waren. 



Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Ulla Jelpke u.a. (DIE LINKE) zu den Abschiebungszahlen 2010.  Zum Brief hier klicken.

Burkaverbot tritt in Kraft - Macht euch nackich!

Aufklärerisches Wegsperren. Die neueste Innovation aus Frankreich:
Seit Montag (11.4.2011) ist es in Frankreich verboten, im öffentlichen Raum einen Ganzkörperschleier wie Burka oder Niqab zu tragen. Öffentlicher Raum heisst: Busse und Bahnen, Behörden und Krankenhäuser, Schulen, Geschäfte, Restaurants, Cafes, Parks und Straßen. Frauen mit Burka dürfen quasi nur noch in ihrer eigenen Wohnung, in ihrem Privatauto und in der Moschee sein.


BEI SOVIEL APARTHEID, RASSISMUS UND AUSGRENZUNG HILFT NUR NOCH:
burka-blog.blogspot.com