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Eine Analyse der Gezi Park-Proteste

Landgericht Istanbul während der Gezi Park Proteste
(gepostet auf fb, von Erden Kosova , 15.Juni 2013)


Wie beim Schneeballeffekt hat sich der Protest in Istanbul von einer kleinen Gruppe von Aktivisten_innen zu einer breiten gesellschaftlichen landesweiten Reaktion für Freiheit und Menschenrechte gegen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan, die AKP-Politik und ihrem Politikstil entwickelt. 

Von Tamer Düzyol*


Der Taksim-Platz, ein zentraler Platz im europäischen Teil von Istanbul, wird seit Monaten umgebaut. Der Verkehr, der rund dem Platz stattfand, wird auf unterirdische Tunnel verlagert und zu einem großen Areal für Fußgänger umstrukturiert. Der Gezi-Park, der an dem Taksim-Platz angrenzt und ein wichtiger Schauplatz der letzten Wochen geworden ist, ist einer der wenigen Grünflächen, die in den Zentren von Istanbul noch existieren. Anstelle des Parks soll im Rahmen der Neustrukturierung von Taksim, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgerissene Militärkaserne in Form eines Einkaufszentrum neu errichtet werden.

The Right Time to Çapul



Stimmen von den Gezi Park-Protesten (II)
D.B. aus Istanbul, 30, Dozentin


Angefangen hat für mich alles am Donnerstag. Wie jeden Donnerstag wollte ich wegen der großen Baustelle am Taksim-Platz die schöne und angenehm ruhige Abkürzung durch den Gezi Park nehmen, um zu „Caritas“ zu gelangen. Unter den großen alten Bäumen kam mir wieder in den Sinn, was sich in den letzten Wochen herumgesprochen hatte: nämlich, dass der Park zu Gunsten eines neuen Einkaufszentrums abgerissen werden sollte. Ich selbst hatte mich einige Wochen an einer Unterschriften-Aktion gegen den Verbau dieser Grünfläche beteiligt. Darin erschöpfte sich mein gesamter Tatendrang. Ich war traurig und genervt zugleich, das der willkürliche Beschluss von Erdoğan nicht nur bei mir, sondern bei den meisten Menschen schon in Vergessenheit geraten war.

Ankündigung






 Nachdem das Bundesministerium des Inneren (BMI) eine Studie über die "Lebenswelten junger Muslime in Deutschland" herausgebracht hat, wird das Migrantenstadl nun eine ergänzende Studie über "Lebenswelten junger Christen in Deutschland" in Auftrag geben. Wir hoffen darauf, erstaunt feststellen zu dürfen, dass die jungen Christen in Deutschland nicht alle Kinderschänder und Vollrassisten sind. 


Unsere Mitarbeiter_innen Imad Abdallah Hosni al Mustafa und Amira Amor Ben Ali arbeiten derzeit an einer Lösungstrategie, wie mit dem hoffentlich geringen Prozentsatz an christlichen Pädophilen, Islamophoben und Nazis  umgegangen werden kann. Unverzügliche Abschiebungen wären denkbar, um die Innere Sicherheit zu bewahren. Nur wohin?

Insgesamt soll die Studie Aufschluss über die Integrationsbereitschaft der Biodeutschen Bevölkerung geben. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass ein Großteil nicht bereit ist die Sprache der Migrantengruppen zu erlernen. Das Migrantenstadl bietet seit 2 Jahren Integrationskurse für Biodeutsche an. Die Teilnehmerzahlen halten sich besorgniserregend gering. Nach vorsichtigen Schätzungen sind etwa 85%  radikal gegen einen weiteren Spracherwerb.  

Die Ergebnisse der Studie sollen im Frühjahr vorliegen und werden  im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht.







Religiöse Extremisten




Mit Schlagstock, Helm und Wasserwerfer zur Prozession:

Religiöse Extremisten

Von Markus Omar Braun


Woran einer sein Herz hänge, dass sei als sein Gott zu betrachten, gibt uns Martin Luther zu bedenken. Darin ist er sich mit Ibn Taimiyyah, einem weithin bekannten islamischen Theologen aus der Zeit der Mongolenkriege, einig. Der deutsche Spießbürger macht aus der Berechenbarkeit seiner Rente gleichsam sein Idol, seine bevorzugte Lebensvorstellung ist die einer Beamtenkarriere. Daran hängt er, der typische Spießer, sein Herz.