Posts mit dem Label Komşu Huhu werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Komşu Huhu werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Özgida gegen Pegida

mit özgida gegen pegida


In wenigen Stunden wird München die passende Antwort auf den Pegida-Spackoauflauf in Dresden geben! Der Münchner Kaufhausdieb  PICO BE hat das vor einigen Tagen schon getan und wir können dem absolut nichts mehr hinzufügen. Lest seine Gedanken und zeigt morgen, dass ihr das genauso seht!


>> Some thoughts on those PEGIDA retards: 
Eines aber schafft dieser Aufstand dann doch am Ende des Tages: Klare Verhältnisse. Denn diese Leute sind ja nicht erst seit gestern so beknackt, sondern mindestens seit vorgestern, aller Wahrscheinlichkeit nach sind sie sogar schon so aufgewachsen und seit jeher sozialisiert: in Binnenländlicher Beschränktheit, in Neid, Missgunst und Misstrauen, mit vorsätzlichem Desinteresse am Menschsein, mit fataler Bildung, desaströsen Informationen und progressiver Uninformiertheit. Vor allem: ohne Liebe, ohne Humor. Sicher auch ohne Rock'n'Roll. Im Grunde aber ist es mir Schnuppe, aus was für einem beschissenen Haushalt diese Armee altbackener Spießer, neokonservativer Burschenschaftler, ex Stalinisten, strammer Faschisten, Polizisten, von der Bildzeitung Enttäuschten, Puritanern und Anti Hedonisten denn nun kommt. Jetzt sind sie alle in Xenophobie und Rassismus vereint. Sollen sie sich nur weiter outen. Dann können wir klare Grenzen ziehen. Das ist besser als ein bemühtes Pseudo Miteinander. Ich will nicht weiter in einem Haushalt mit diesen asozialen lernunfähigen Leitkultur-Deutschen leben müssen. Ich wünsche mir noch viel viel klarere Verhältnisse. Am Besten eine Zweistaatenregelung! Wir könnten das deutsche Ausland und das Inland gründen. Im Ausland wäre ich für meinen Teil sehr gern zu Haus.  Sorgen wir am Montag in München für noch mehr Klarheit: 10.000 und mehr gegen Pegida, bitte!
Or, like that old BOEING slogan would put it: "Forever new frontiers!" <<

Eine Analyse der Gezi Park-Proteste

Landgericht Istanbul während der Gezi Park Proteste
(gepostet auf fb, von Erden Kosova , 15.Juni 2013)


Wie beim Schneeballeffekt hat sich der Protest in Istanbul von einer kleinen Gruppe von Aktivisten_innen zu einer breiten gesellschaftlichen landesweiten Reaktion für Freiheit und Menschenrechte gegen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan, die AKP-Politik und ihrem Politikstil entwickelt. 

Von Tamer Düzyol*


Der Taksim-Platz, ein zentraler Platz im europäischen Teil von Istanbul, wird seit Monaten umgebaut. Der Verkehr, der rund dem Platz stattfand, wird auf unterirdische Tunnel verlagert und zu einem großen Areal für Fußgänger umstrukturiert. Der Gezi-Park, der an dem Taksim-Platz angrenzt und ein wichtiger Schauplatz der letzten Wochen geworden ist, ist einer der wenigen Grünflächen, die in den Zentren von Istanbul noch existieren. Anstelle des Parks soll im Rahmen der Neustrukturierung von Taksim, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgerissene Militärkaserne in Form eines Einkaufszentrum neu errichtet werden.

Komşu, Komşu Huhu!


Komşu, Komşu Huhu!
Oğlun geldi mi? Geldi.
Ne getirdi? Incik boncuk.
Kime kime? Sana bana.
Başka kime? Kara kediye.
Kara kedi nerde? Ağaca çıktı.
Ağaç nerde? Suya düştü.
Su nerde? Inek içti.
Inek nerde? Dağ çıktı.
Dağ nerde? Yandı bitti kül oldu.


Randnotiz:
Dieses Gedicht ist dada a la turca. Es besteht aus einem tiefsinnigen Dialog
zwischen zwei Nachbarn (Komşu). Es fängt an mit dem zurückgekehrten
Sohn und hört auf mit einem Berg aus Asche. Dazwischen bekommt ein
schwarzer Kater Perlen geschenkt, erklimmt Bäume und fällt ins Wasser,
von dem wiederum eine Kuh ihren Durst stillt und sich schließlich auf einen
Berg begibt. 
Das Gedicht gibt Einblick in die Bedeutung und  Verfasstheit türkischer 
Nachbarschaftsbeziehungen und verschafft darüber hinaus ein Eindruck über
die großartigen geographischen Verhältnisse Anatoliens sowie die spannende Lebensform
einheimischer Tiere. Zudem verweist der letzte Vers auf klimatische Gegebenheiten 
wie Trockenheit und Niederschlagsarmut. 
Das Migrantenstadl hat bereits einen Antrag beim Kultusminsterium gestellt,
diese seltene Blume - auch wenn sie sich nicht an Anna richtet - 
in den deutschen Bildungskanon aufzunehmen. In der Türkei bemühen sich Linke,
 die türkische Nationalhymne mit diesem Gedicht zu ersetzen.