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Sotschi, mon amour! Oder: Der blutige Tanz auf Massengräbern



Am 7. Februar wurden die Olympischen Winterspiele 2014 in Russland eröffnet. In Sotschi – einem Ort, den bisher kaum jemand auf dem Planeten kannte. Bis auf die Tscherkessen. „Who the fuck sind die Tscherkessen?“ werden viele nun fragen. Zu recht. Denn das Volk der Tscherkessen ist ein vergessenes. Vergessen ist vor allem auch der Völkermord an ihnen. Und dass Putin Sotschi der Weltöffentlichkeit als Teil Russlands präsentieren kann, liegt an den ethnischen Säuberungen, die vor 250 Jahren begangen, und im Mai 1864 ihren blutigen Höhepunkt fanden.

von Hikmet Kayahan*

Migranten, vernetzt euch!


In der aktuellen Hinterland - ein Magazin vom bayerischen Flüchtlingsrat - führt Matthias Weinzierl, Chef des Blattes, ein babylonisches Interview mit mir zum Thema Vernetzung unter Migrant_innen. Ein Gespräch über Tscherkessen in München, vernetzte Identitäten und tolle Spielwiesen.
Hier geht's zum online-Text.

Wer die prächtige Printausgabe des Magazins  in den Händen halten möchte, wende sich an abo@hinterland-magazin.de oder direkt beim Bayerischen Flüchtlingsrat unter: (089) 762234

Tscherkessischer Migrationshintergrund inspiriert!


Der Tscherkessische Kulturverein München im Filmfieber
 

Mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung produzieren junge Mitglieder des Tscherkessischen Kulturvereins München-Xase seit einigen Monaten eine Reihe von Kurzfilmen. In den Beiträgen werden Diaspora-Tscherkess_innen aus mehreren Generationen porträtiert. Die Filmemacher sehen das Projekt als Chance, sich mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen und gleichzeitig ein breites Publikum auf die Existenz eines fast vergessenen Volkes aufmerksam machen. Die Ergebnisse sollen im Rahmen eines Filmtages in München gezeigt werden.

die tscherkessen

tscherk
essen
essen
huhn.

essen
tscherk
essen
huhn?

kochen
tscherk
essen
essen,

essen
tscherk
essen
huhn!

wer sind die tscherkessen?

sommerurlaub an der tankstelle


die allseitsbekannte alljährliche heimreise, vor der kein migrantenkind verschont blieb. auf dem foto, 1984 oder 1985, die geschwister ö und ü - damals  sieben und fünf -,  im auto sitzt noch eine weitere schwester und schläft. das foto hat wohl die mama gemacht, an einer benzinhaltestelle in exjugoslawien, während der papa tankt. 5  personen in einem vollbepackten auto quer durch den balkan.

Die Welt zu Besuch im Nordkaukasus


Dik Altemirov, NGO Tschetschenien

sehr eulen

eulen im vordergrund, migration im hintergrund.


eulen

absolute terrortante aus istanbul mit tscherkessischem migrationshintergrund

Nordkaukasus-Fragen

Warum stehen der Menschheit eigentlich so beschränkte Mittel zum Selbsterhalt zur Verfügung? Warum ist die Gründung einer Nation für viele kleine Völker immer noch die letzte Chance, um ihre Identität, ihre Sprache, ihre Riten und Werte wahren zu können? Wie soll man aus einer linken antinationalistischen und antiimperialistischen Position dazu stehen, wenn kleine Völker danach streben gleichberechtigt an der Welt teilzuhaben? Warum kennen wir nur den Weg der Nationgründung? Gibt es einen guten Nationalstaat?

Tscherkessisches Forum in Köln - Videostills



Am 19.12.2010 hat das Tscherkessische Forum ein Meeting unter dem Titel "Gegenwart und Zukunft der Tscherkessen" veranstaltet. Diskutiert wurden die Tscherkessische Politik und die neueren politischen Prozesse im Nordkaukasus. Anwesend oder live mitgeschaltet aus Maykop waren u.a. Samis Hatko, Inal Tamzok, Chermit Mugdin, Arambi Hapay, Murat Berzeg, Adnan Khuade, Ruslan Keshev.