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Gaza: Destructive Reconstruction

von Stefanie Felsberger*


Shuja’iyeh, an area close to the border zone between Gaza and Israel, which was destroyed during Protective Edge. ©Mark McGuinness
















"Palestinian leader Mahmoud Abbas told a summit in Egypt that cash was ´insufficient´ without a 
politicial solution. Israel, which has been fighting Gaza militants, refuses to allow building materials into Gaza for reconstruction. [...] Hamas [...] was not invited to attend the one-day conference. [...] All but essential supplies are still subject to Israeli blockades at the crossing points into Gaza. Building and raw materials deemed by Israel to be useful to militants as well civilians have been banned." BBC News




This statement seemingly many of the reasons why Gaza has been forced to remain in a state of destruction and devastation since Operation Protective Edge which took place in summer 2014. In reality, the above was written in 2009, after Operation Cast Lead. Sadly, I could have started this text with a similar quote from 2006, 2011, or 2014. In all of these years Israel launched devastating operations against Gaza and its people, leaving death and destruction.

Filmtip: Das Recht der Macht



http://www.gasteig.de/media/uploads/images/kalender/individuell_quergross/8355a31b91753303691e1e092589aed6.jpg
Ein Film von Raanan Alexandrovicz und Liran Atzmor, Israel, 2012
Der Film beginnt mit einer Selbstreferenz: Man sieht, wie das Filmteam in einem großen grünen Raum herumwerkelt und das Setting vorbereitet. Ein paar Männer rücken Holzplatten zurecht, bauen einen Tisch auf, einer putzt die Tischoberfläche gründlich ab, ein anderer fragt, ob man den Stuhl schon aufstellen könne. Die Filmlichter glühen bereits, die Mikrophone hängen. "Das ist der Anfang eines Dokumentarfilms" hört man eine Stimme aus dem Off sprechen. Man sieht nur noch einen Tisch und einen Stuhl, im Hintergrund eine wandgroße Filmprojektion, offensichtlich Archivmaterial.  

Die Stimme aus dem Off fährt fort: "In diesem Film werde ich ein Rechtssystem dokumentieren. Ein System, das die Rechtsstaatlichkeit in den von uns 1967 eroberten Gebieten organisiert. Es ist ein einzigartiges System. Nur wenige Menschen verstehen es in all seinen Facetten. Auch lohnt es sich, für einen Augenblick über den Begriff Gesetz nachzudenken." 

CADAVER EYES aus Tel Aviv

Eran Sax von Cadaver Eyes in der a.k.d.k. München, Oktober 2014

Vor drei Wochen hatten wir das aufregendste Konzert des Jahres und die Wenigsten haben das mitgekriegt. Ein Höllenlärm und eine Basswucht sind im Salong der Münchner Kunstakademie derartig sang- und klanglos an der Masse vorbeigegangen, dass man sich fragt, ob München überhaupt noch hört, und wenn ja, auf wen. Ich hätte da einen Vorschlag. Cadaver Eyes, die Zwei-Mann-Noise-Band bestehend aus David Opp und Eran Sax aus Tel Aviv haben Substantielles zu sagen, nicht nur in Sachen Noise-Partitur, sondern auch in Sachen Gesellschaft, oder über das richtige Leben trotz falscher Politik. 10 Tage lang sind Cadaver Eyes auf Tour gewesen und haben 6 Konzerte hinter sich gebracht, in Italien, Frankreich, Schweiz und Deutschland. Kurz vor ihrem Konzert in München kursierte die Einladung im Internet mit einem aussagekräftigen Foto, auf dem ein zerbombtes Haus in Gaza zu sehen war. Es verbreitete sich das Gerücht, dass die Musiker Post-Zionisten seien. Was für eine Seltenheit in Deutschland, insbesondere in München: jüdische Post-Zionisten aus Israel. Tatsächlich stellte sich heraus, dass hier zwei außerordentliche Typen am Start waren, die eine grossartige Performance hingelegt haben. Im Anschluss war einer von beiden, David Oppenheimer, auch noch bereit für ein Gespräch, das ich im Folgenden minutiös transkribiert habe. Lest das Interview und betet Richtung Mekka, dass die Jungs bald wieder kommen.


Palästinenser in Jerusalem - Warum sie nicht wählen gehen

Unser Palästinakorrespondent Sobhi Khatib* hat sich Gedanken über den Wahlboykott der Bürgermeisterwahlen Jerusalems durch die Palis gemacht... Obwohl sie sich durch den Boykott das Leben selber schwer machen, ist er ein wichtiges Puzzlestück im friedlichen Kampf gegen die israelische Besatzung. Aber lest selbst! 

von Sobhi Khatib

Jerusalem hinter Gittern

Anstatt eines Reiseberichts


حالة حصار
Belagerungszustand


(c) Imad Mustafa, Qalandiya-Checkpoint, Palestine



Mensch bist du.
Oder nicht?
Checkpoint, Schranke, Terminal
All the same

Palestine 194?


Heute stimmt die Weltgemeinschaft über die Aufnahme Palästinas als Beobachterstaat in die Vereinten Nationen ab. Mehr Infos über die Hintergründe dieses Schrittes gibt es hier.

Syriens Nachbarn bringen sich in Stellung


Die Kurdengebiete befinden sich im äußersten Nordosten des Landes um die Stadt al Qamishli und östlich davon.



Das Assad-Regime gerät immer stärker unter Druck. Die bewaffnete Opposition macht Geländegewinne im Norden des Landes, während immer mehr Vertraute des Präsidenten dem Regime den Rücken zukehren. Die Flucht von Premierminister Riyad Hijab, der sich kürzlich, nach gerade einmal zwei Monaten im Amt, nach Jordanien abgesetzt hat, dürfte der Assad-Regierung einen besonders schweren Schlag versetzt haben. Ein allzu baldiger Regimewechsel scheint jedoch unwahrscheinlich. Der Kern des Sicherheitsapparats ist noch immer weitgehend intakt.

64 Jahre Israel, 64 Jahre Nakba, 64 Jahre Erinnerung


 von imad mustafa

Photos im Text: Alan Gignoux "Homeland Lost"
Der Schlüssel ist für die Palästinenser zum Symbol der Rückkehr in ihre Häuser geworden.

Palestine 194?

von Imad Mustafa



Diese Woche ist es soweit. Nach über 60 Jahren Vertreibung und Exil und nach über 40 Jahren Besetzung wollen die Palästinenser die Weltgemeinschaft über die Anerkennung ihres Staatsprojekts abstimmen lassen. Ob das Ganze im Rahmen des UN-Sicherheitsrates oder in der Generalversammlung geschehen soll, ist noch nicht klar. Verwirrung gehört zur Taktik der palästinensischen Führung um Präsident Mahmud Abbas.