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64 Jahre Israel, 64 Jahre Nakba, 64 Jahre Erinnerung


 von imad mustafa

Photos im Text: Alan Gignoux "Homeland Lost"
Der Schlüssel ist für die Palästinenser zum Symbol der Rückkehr in ihre Häuser geworden.

Palestine 194?

von Imad Mustafa



Diese Woche ist es soweit. Nach über 60 Jahren Vertreibung und Exil und nach über 40 Jahren Besetzung wollen die Palästinenser die Weltgemeinschaft über die Anerkennung ihres Staatsprojekts abstimmen lassen. Ob das Ganze im Rahmen des UN-Sicherheitsrates oder in der Generalversammlung geschehen soll, ist noch nicht klar. Verwirrung gehört zur Taktik der palästinensischen Führung um Präsident Mahmud Abbas.


Realpolitik und moralische Heuchelei


Der Fall Jemen
Nun wird das ganze Ausmaß der Heuchelei der US-Politik offenbar. Erst nach wochenlangen Protesten im Jemen, auf die das herrschende Regime nur mit Gewalt zu antworten weiß, entziehen die USA dem Präsidenten, Ali Abdullah Saleh, die Unterstützung. Kissingers Bonmot „Er ist zwar ein Hurensohn, aber er ist unser Hurensohn“ verliert angesichts der ausufernden Gewalt des Staatsapparats gegen die eigene Bevölkerung seine Gültigkeit.

Ungemütliche Verwandtschaft



Pnina Bechor, Tochter einer sephardisch-jüdischen Familien aus Jerusalem verschwindet im Alter von 14 Jahren ohne irgendein Zeichen. Bald stellt sich heraus, dass Pnina sich in einen Araber verliebt hat, schwanger geworden und mit ihrem Mann und den arabischen Flüchtlingen aus den besetzten Gebieten geflohen ist. Ihr Lebensweg beschämt die Familie so sehr, dass das Geschehnis in der Familien verschwiegen wird.