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Aktueller Bericht aus München, Part II

Heute auf dem Weg von Laim nach Westend standen an der Fürstenriederstraße Ecke Gotthardstraße zwei schwarzbekleidete Männer herum und verteilten Flugblätter, deren Inhalt ich zwar nicht ersehen konnte, weil ich auf der anderen Straßenseite stand, aber aufgrund des medienwirksamen Schildes, das einer der beiden Männer gebastelt zu haben schien und sich umgehängt hatte, konnte ich die Aufschrift Keine Moschee am Stachus lesen, was zunächst wie eine Tatsachenbeschreibung auf mich wirkte, denn am Stachus gibt es zuweilen tatsächlich keine Moschee, bis ich aber nach längerem Beobachten der Szenerie, in der die Männer auf die Passanten einredeten, begriff, dass das keine Tatsachenbeschreibung, sondern eine Parole, also ein Aufruf zum Widerstand gegen den womöglich geplanten Bau einer Moschee am Stachus war, der mich daran erinnerte, dass der Bau der Synagoge zwischen dem Sendlinger Tor und dem Marienplatz vor wenigen Jahren ebenfalls ein paar Hampelmänner auf die Straßen getrieben hatte, die Flugblätter verteilten, auf denen Keine Synagoge am Jakobsplatz stand, womit sie wiedereinmal recht hatten, denn es stand damals tatsächlich (noch) keine Synagoge am Jakobsplatz und bald nachdem die Kerle ihre Flugblätter verteilt hatten, wurde schließlich die Synagoge am Jakobsplatz erbaut, weshalb ich heute den Rückschluss ziehe, dass es am Stachus bald eine Moschee geben wird:


(Der Brunnen würde sich perfekt für die rituelle Abdest-Waschung anbieten)










 .

Wörterayntoff

schutudgart
kölün
münhen

hapbahnoff
schiwanhalterschitrasse
meryemplass

schibedak
woswogen
vaagin

buluminkol
nudiln
gigohtis ei

rükin
schimersin
grank

schuturumf
buluse
ansuk

doyçlan.

Teppochaler Migrationshintergrund

Ein Beitrag von Florian France in Zusammenarbeit mit Tee Schuster. Für weitere Irritierungen siehe: http://florianfrance.wordpress.com/

bin laden aus 1001 nacht

eben noch einsam in der höhle und nun bei den jungfrauen
- allah rahmet eylesin -


ich plädiere dafür, bin laden als held in die geschichtensammlung von 1001 nacht oder in die märchensammlung der gebrüder grimm aufzunehmen.
seit jahren werden uns nun die wundersamsten begebenheiten über bin laden und seine durchtrainierten terrortruppen erzählt. ein mann, der die twintower zum sturz gebracht hat und über 9 Jahre unentdeckt blieb. ein mann, der irgendwo zwischen den bergen, irgendwo in afghanistan, pakistan, irgendwo da weit hinten aufjedenfall unerkannt, umwoben von weißen leinentüchern und einem langen, langen bart, in asketischer einsamkeit überlebte. ein mann der alle paar monate kurzfilme einreichte, die wie göttliche offenbarungen aus dem himmel in die hände der mediengurus fielen. ein mann, der mehr doppelgänger hatte als michael jackson. ein mann, der schließlich von 40 elitesoldaten, die mit vier hubschraubern einflogen, mittels eines komplizierten kopfschusses getötet wurde, um anschließend in den wogen des meeres bestattet und ins jenseits befördert zu werden, dorthin, wo die teuflischen jungfrauen auf ihn warten. 
was lernen wir daraus: die besten geschichtenerzähler sind unsere geheimdienste und soldaten. sie ziehen sogar bundeskanzlerin merkel in ihren bann: „ich freue mich, dass es gelungen ist, bin laden zu töten“. jawoll, das war wirklich ein äußerst mitreißendes märchen, liebe medien, bravo bravo!



ihr kinderlein höret!

migriert, migriert, sonst sind wir verloren! wer rastet, der rostet! in der bewegung liegt die kraft! der springenden punkt, springt und sitzt nicht fest, nirgends! der rote faden der menschheit ist die migration! wir brauchen wohnwägen statt villen oder villen auf rädern! wir kommen niemals an, nirgendwo! Nur wer migriert, ist! Wer nicht migriert, ist nicht, nichts, nada, niente, weder mensch noch migrant!