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Buch des Monats: Mama, darf ich das Deutschlandlied singen*

 

Deutschland im Jahr 2020: In Magdeburg steht der Mörder und Rechtsterrorist von Halle vor Gericht. In Frankfurt am Main muss sich der rechtsradikale Mörder von Walter Lübcke verantworten. Der Rechtsterrorist, der im Frühjahr in Hanau neun Menschen ermordete, entging der Strafverfolgung, indem er sich selbst tötete. Und seit dem Frühjahr wütet eine Pandemie, die eine Melange aus Esoterik*innen, Nazis, Impfgegner*innen und Reichsbürger*innen unter dem Label Querdenker mobilisiert, die auch vor Gewalt gegen Journalist*innen nicht zurückschrecken und ein Ende der „Merkel-Diktatur“ fordern. In diese Gemengelage interveniert die radikale Intellektuelle Esther Dischereit mit ihrem aktuellen Buch „Mama, darf ich das Deutschlandlied singen?“.

Stürzenberger: Ein Politscher Errorist

Eine knallharte Prosa-Reportage von Atdhe M.*



Es ist Herbst und die Bäume zeigen mir mit ihrer Farbenpracht wie bunt München doch ist. Vögel zwitschern, es duftet nach heißer Schokolade und Kinder tanzen lachend auf den Straßen. Und dann: Michael Stürzenberger. Er steht mit Mikrofon am Harras und seine Engelsstimme zieht mich magisch an. Erfreut höre ich zu wie er den Islam in höchsten Tönen lobt: Er vergleicht den Koran mit „Mein Kampf“, also einem Buch, das so wertvoll ist, dass sich Bayern bis heute die Rechte gesichert hat.