Teppochaler Migrationshintergrund

Ein Beitrag von Florian France in Zusammenarbeit mit Tee Schuster. Für weitere Irritierungen siehe: http://florianfrance.wordpress.com/

Rassismus tötet, hier und jetzt




Nicht nur anderswo, sondern hier und jetzt, mitten unter uns:
Rassismus tötet
Von Markus Omar Braun

Dass Rassismus tödlich sein kann, ist vielen bekannt, aber immer noch zu wenigen. Dass Rassismus getötet hat, lässt manchen an Auschwitz denken: Stimmt! Es lässt manche an den Völkermord an den Armeniern denken: Stimmt! Es lässt viele Araber aber zu wenige Europäer an Sabra und Schatila denken: Stimmt! Es lässt kaum jemand an die schier endlosen Kriegs- und Kolonialverbrechen fast aller westeuropäischen Staaten in Afrika denken: Warum denn nicht, da es doch stimmt!?

Aufklärende Fragen


"Wer wächst noch da auf, wo er geboren wurde? 
Wer wohnt da, wo er aufgewachsen ist? 
Wer arbeitet da, wo er wohnt? 
Wer wohnt dort, wo seine Vorfahren gelebt haben? 
Und von wem sind die Kinder dieser Epoche, 
vom Fernsehen oder von ihren Eltern?"

 

WANTED


Wer hat diese Migranten-Truppe im Aufzug eines Münchner Hochhauses gesehen? Es handelt sich um ein extrem gefährliches Trio mit grünem Migrationshintergrund. Alle drei tragen Sonnenbrillen, zwei von ihnen haben Bomberjacken an. Nach bisherigen Zeugenaussagen beherrschen alle drei die Kunst der deutschen Sprache. Zeugen werden gebeten sich an das Migrantenstadl zu wenden. Hinweise, die weiterhelfen werden mit einem Dönerteller-Spezial belohnt.




Christy Schwundeck, 19. Mai 2011

Mit dem Namen ALLAHs, des Allerbarmers und Barmherzigen

Tod einer Deutsch-Nigerianerin, im Jahre 7 nach Hartz-IV

Christy Schwundeck, 19. Mai 2011

Von Markus Omar Braun

Christy Schwundeck telefonierte am Morgen des 19. Mai 2011, einem Donnerstag, mit ihrem Ehemann, von dem sie getrennt lebte, und erzählte ihm von ihrer Not: Sie hatte in der Woche zuvor einen Antrag auf Unterstützung beim Jobcenter Frankfurt eingereicht und bisher keine Zahlung erhalten. Auf diese Schilderung hin riet Peter Schwundeck ihr, das Jobcenter aufzusuchen und um einen Vorschuss zu bitten. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Enddreißigerin nur noch wenige Stunden zu leben.

Religiöse Extremisten




Mit Schlagstock, Helm und Wasserwerfer zur Prozession:

Religiöse Extremisten

Von Markus Omar Braun


Woran einer sein Herz hänge, dass sei als sein Gott zu betrachten, gibt uns Martin Luther zu bedenken. Darin ist er sich mit Ibn Taimiyyah, einem weithin bekannten islamischen Theologen aus der Zeit der Mongolenkriege, einig. Der deutsche Spießbürger macht aus der Berechenbarkeit seiner Rente gleichsam sein Idol, seine bevorzugte Lebensvorstellung ist die einer Beamtenkarriere. Daran hängt er, der typische Spießer, sein Herz.

was ich alles bin - ich bin soviel


Kann ich mich damit irgendwo bewerben?

vermessung eines migranten



Ethem Kocer bei der Vermessung von Merter Sarihan, im Dokumentartheaterstück Gleis 11 von Christine Umpfenbach/ Münchner Kammerspiele, das im ehemaligen Luftschutzbunker am Münchner Hauptbahnhof aufgeführt wurde, 2010


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Hört, hört! Das Dokumentartheaterstück  Gleis 11 von Christine Umpfenbach wird im Oktober 2011 am Münchner Hauptbahnhof wieder aufgeführt!!! Die Karten waren bei der Uraufführung letzten Sommer binnen weniger Tage restlos ausverkauft! Wer also Interesse hat, sollte seinen Wecker auf 1.Oktober stellen! 
Ein Muss und Genuss für alle Gastarbeiterkinder, deren Freunde, Förderer, Fanatiker und Fans. Detaillierte Infos folgen noch!




 

Realpolitik und moralische Heuchelei


Der Fall Jemen
Nun wird das ganze Ausmaß der Heuchelei der US-Politik offenbar. Erst nach wochenlangen Protesten im Jemen, auf die das herrschende Regime nur mit Gewalt zu antworten weiß, entziehen die USA dem Präsidenten, Ali Abdullah Saleh, die Unterstützung. Kissingers Bonmot „Er ist zwar ein Hurensohn, aber er ist unser Hurensohn“ verliert angesichts der ausufernden Gewalt des Staatsapparats gegen die eigene Bevölkerung seine Gültigkeit.

Sind Arbeitslose etwa faul? von Markus Omar Braun


Bismillahi-r-rahmani-r-rahim

Thilo Sarrazin mit „Bild“ im Chor:
Sind Arbeitslose etwa faul?


Die übliche Antwort der Volksdialektik auf diese Frage („Es gibt so'ne und so'ne“) liegt vielleicht manchem zuerst auf der Zunge, so auch dem Verfasser dieser Zeilen, erweist sich aber bei näherem Zusehen als völlig unangemessen, ist obige Frage doch nicht als Frage, sondern als unwiderlegbare Behauptung gemeint. Zum Anfang sei daher statt einer Antwort dem Autor ein Bericht aus eigener Perspektive gestattet, da er nun seit einem guten Dreivierteljahr zum genannten arbeitslosen Teil unserer Bevölkerung zu zählen wäre, wenn nicht...