Home.Run - Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi

Am Samstag, den 15. Juni 2019 ist der großartige Musiker, Autor, Performer, Künstler Hartmut El Kurdi zu Gast in der 6. Ausgabe von Studio Ö.

Es beginnt um 19:30 Uhr, im Studio 1. Stock des Bellevue di Monaco.
Es gibt wie immer Çay & Çerez for free, und Eintrittskosten fallen auch keine an. München zeigt sich also von seiner großzügisten Seite, so don't miss!
Um es frei nach Mevlana C. Rumi zu sagen: Kommt, kommt, wer auch immer ihr seid, und wie oft ihr schon versprochen habt zu kommen und dennoch nicht gekommen seid: kommt, und kommt wieder!





Sonderpreis vom institut für leistungsabfall und kontemplation geht an Tunay Önder

MÜNCHEN - Tunay Önder erhält den diesjährigen Sonderpreis für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Leistungsabfalls und der Kontemplation. Das Institut für Leistungsabfall und Kontemplation ist ein renommiertes Unternehmen des Großmoguls Martin Krejci mit Sitz in München. Erstmalig vergibt das Institut den Sonderpreis, um herausragende Ergebnisse und Erfolge, die ohne jede Mühe geleistet wurden, angemessen zu würdigen. (dpa) 







Visitenkarte, institut für leistungsabfall und kontemplation




KEIN SCHÖNER ARCHIV SPEZIAL

Kein Schöner Archiv (Nuray Demir & Michi Annoff)

Studio Ö präsentiert: Kein schöner Archiv Spezial
Michael und Nuray packen aus!


Ein performativer Abend mit Michael Annoff, Nuray Demir und Gürsoy Doğtaş

İn der dritten Ausgabe von Studio Ö wird ausgepackt: Seit diesem Jahr arbeiten Michael Annoff und Nuray Demir an einem Archiv für das immaterielle Erbe der postmigrantischen Gesellschaft. Dieses Erbe lebt von der Wiederholung und Weitergabe lebendiger Kultur. Es lässt sich nicht einfach in einen Schaukasten sperren. Insbesondere nicht in einem Archiv, das sich für die Geschichten der Einwanderungsgesellschaft interessiert. In ihren ersten Versuchen im Friedrichshain-Kreuzberg Museum in Berlin haben die beiden Kurator*innen ein Paket geschnürt, das sie nun in München abliefern. Im Studio Ö werden sie das Geheimnis des Archivs enthüllen. Lieferdienst: Michael Annoff und Nuray Demir. Paketannahme: Gürsoy Doğtaş

Buchempfehlung: Postkoloniale Politikwissenschaft

 

Liebe Freunde, es kommt nicht oft vor, aber hin und wieder, muss es sein: Ohne das Buch komplett gelesen zu haben, möchte ich das Buch POSTKOLONIALE POLITIKWISSENSCHAFT wärmstens empfehlen. Allein das Line-Up der Beitragenden lässt das Herz höher schlagen.

Deutschstunde

Filmstill aus "Hababam Sınıfı" (Die Chaotische Klasse), 1975, Film von Ertem Eğilmez nach dem Roman von Rıfat Ilgaz


DEUTSCHSTUNDE. Eine Audiovisuelle Lecture

Unsere Eltern sind in den 60er Jahren nach Deutschland immigriert, um zu arbeiten. Sich in die Gesellschaft einzuschreiben und mitzusprechen, haben sie ihren Kindern überlassen. Und diese Aufgabe ist mindestens genauso hart wie 50 Jahre Fabrikarbeit.  

Um in der Gesellschaft anzukommen, mussten wir die Reise unserer Eltern nach Almanya mit einer langen, langen Bildungsreise quer durch das deutsche Schul- und Bildungssystem fortsetzen. Um mitzusprechen, bedarf es neben dem Beherrschen der deutschen Sprache vor allem performativer Fähigkeiten und Kenntnisse der sozialen Grammatik. Wie beuge ich ein Substantiv? Wie beuge ich mich der Dominanzgesellschaft? Diese und weitere Fragen handeln in der Deutschstunde ab.

Aus Mitschrieben, Notizen, Arbeitsblättern, Audio- und Videomaterialen haben wir unsere ganz persönliche Deutschstunde collagiert, in der es uns um alles und nichts geht: 
Um Sprechwelten und Sprachregime in der Migrationsgesellschaft, um den feinen Zusammenhang von Klassenzimmer und Klassenkampf, um die Frage, warum ein Wort wie "Dönermorde" so lange unbemerkt durch die deutsche Medienlandschaft wabern kann, wie sich das Wort "Integration" ordentlich beugen lässt und darum, wie sich postmigrantische Perspektiven trotz der widrigen Zustände ins kollektive Gedächtnis einschreiben können.

Mit einer Fülle von Arbeits- und Übungsblättern, Anschauungsmaterial und audiovisuellen Inputs sowie substantiellen Monologen bietet die Deutschstunde ein Forum für alle, die Deutschland neu deklinieren wollen.  
Nix versteyn, nach Hause geyn! 


DEUTSCHSTUNDE. Eine Audiovisuelle Lecture 
 
Mit: Tunay Önder, Tuğba Önder. Audio/Video: Anton Kaun
 Dramaturgische Beratung: VeronikaMaurer

Zeit: 30.12.2018 um 16 Uhr
Ort: şk, Schrenkstraße 8, München  

Mit Unterstützung von Kunstraum Lothringer13/Florida 

CLINCH Festival in Hannover




Das CLINCH Festival jetzt zum zweiten Mal! Es warten 4 wundervolle Tage auf alle Anwesenden mit unterschiedliche Formaten, Lesungen, Debatten, Performances, Workshops, Auseinandersetzungen, aktivistischen Interventionen und theoretischen Erkenntnissen im Kontext [post]migrantischer und postkolonialer Perspektiven. Werft einen Blick ins Festival-Programm und lasst euch beeindrucken von dem, was die Macherinnen des Festivals -  Miriam Soufi Siavash, Melanie Micudaj und Tini Santo - da alles an schillernden Denkerinnen und Künstlerinnen aufgefahren haben! Zwischem dem 1.11. und dem 4.11. gilt daher: Der  absolute Hotspot befindet sich im Pavillion Hannover direkt hinter dem Hauptbahnhof (Das sind eh immer die besten Orte!). Aber auch an jene, die nicht dazustoßen können, wurde gedacht: Zusammen mit der wunderbaren Nadia Shehadeh von Shehadistan werde ich, Tunay Ö., vier Tage lang auf dem CLINCH-Blog bloggen, bloggen, bloggen und einen Einblick in das Festival aus nächster Nähe geben. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch den ein oder anderen CLINCH-Klatsch! Also kommt rum oder klickt euch ein! Es wird Hammer. So oder so.

TRIBUNAL IN MANNHEIM




MMMMM  "WIR MÜSSEN REDEN HADI!"
TRBNL IN MANNHEIM: 22. BIS 25. NOV 2018

 

Nach dem Tribunal ist vor dem Tribunal.
Wir wollen aus der Erfahrung des Tribunals heraus dessen Perspektive weiter bearbeiten, weiter tragen und weiter entwickeln. Ein Tribunal stellt auf diesem Weg einen eigenen zivilgesellschaftlichen Prozess dar. Starke Positionen jenseits zugewiesener Statist*innen Rollen!

Vom 22. bis 25. November 2018 werden die Geschichten der Betroffenen von rassistischer Gewalt werden auch in Baden-Württemberg erzählt und unsere Anklage gegen strukturellen Rassismus weiter geschrieben. 
Also kommt nach MAÑNĤĘÏM!    
                                                                                                                       
Mit u.a.:
Eröffnung in Gedenken an Yeliz Arslan, Ayşe Yılmaz, Bahide Arslan
Realitäten von Vertragsarbeiter*innen, Gastarbeiter*innen, Alltag und Streiks
"Wir holen uns unser Recht zurück" - Entstehung der Bürgerrechtsbewegung der    Sinti und Roma
"Vom Mauerfall bis zur Nagelbombe" - Can Candan und Ibrahim Arslan
Film "Duvalar - Mauern - Walls"
Betroffene ergreifen das Wort
"Fremd im eigenen Land" - Vom Gastarbeiter zum Gangster-Rapper. HipHop, Migration und Empowerment. Gespräche zwischen den Generationen

Einmal Wiesbaden Biennale hin&sürük !










11 TAGE MIGRANTENSTADL

AUF DER WIESBADEN 

BIENNALE 2018.





INTEGRIERT EUCH NICHT 

 - KANAKISIERT EUCH !






"Donnerstagspredigt" von Emine Aslan

Furat Abdulle, Miene Waziri, Imad Mustafa




Boxen ist eine Kunst, die ins Theater gehört. 


Fouad Sinouh, Tunay Önder, Tamer Düzyol, Kirsten Neumann

Imran Ayata & Bülent Kullukcu SONGS OF GASTARBEITER






















Guido Wenzel, Sanna Hübsch, Sherin


Dan Khánh Duyȇn Trn, Harpreet Kaur Cholia, Sina Yang


Ioana Tischkau, Nuray Demir, Furat Abdulle, Dan Khánh Duyȇn Trn

 Christian Mappala, Anita Balidemaj, Pooya 




 Imad Mustafa, Armin Razmpush, Sherin, Tunay Önder, Nadiye Ünsal, Furat Abdulle, Miene Waziri


Westend Talk: Erdal Aslan, Mila Kovacevic, Herbert Cartus


Westend Talk: Abdül Akpınar, Janeck Altshuler

Fiete Aleksander - Datteltäter




 "Feminist Freestyle" von den Hübsch Sistaz

Marc Hill & Tamer Düzyol 

EBOW 

 Koray Yılmaz-Günay, Tunay Önder

 Politische Kunst und Boxen sind seelenverwandt: Beides erfordert eine Form von Besessenheit und Leidenschaft. 

 Die ästhetische Dimension von Boxen ist total unterschätzt. Isso!

Babos

Team El Bakri & Golden Box Gym Wiesbaden. Einfach nur Hammer!

Atdhe, Imad, Cuso, Sina, Sherin, Sanna, Patty 

Esther Dischereit, Tamer Düzyol, Seda Başay-Yıldız, Ferhat Epik

Tunay Önder, Seda Başay- Yıldız, Erdal Aslan

 Karagünlük: Die Tagebücher des Sesperado mit Mutlu Ergün-Hamaz




ESRAP aus Wien 



                        Imad Mustafa, Tuğba Önder, Abdül Yıldız, Şura Görmüş

Von Gastarbeiterkindern zu Gastgebern.
hinter der Bar: Caro, Maryam, Şura, Tamer, Süha






Extra-Ausgabe des Migrantenstadl für die Wiesbaden Biennale ZAYTUNG (12 Seiten,bunt)



(Fotos: Abdül Yıldız, Jeva Griskjane)

Der Dank geht an Maria Magdalena Ludewig, Martin Hammer und das gesamte Team der Biennale, Tilman Hatje, Erdal Aslan, Mensch! Westend, Şura Görmüş, Tamer Düzyol, Tuğba Önder, Nuray Demir, Rachid El Bakri & Golden Box Gym Wiesbaden, Abdül Mütalip Yıldız, Caroline Martin, Maryam, Amina Kaddour-Dugonjic, Süha Çakmak, Martina und Sabine, Peer, Klaus, Steffi, Harry, Mevlana Grill, Harput Restaurant & Bäckerei, Günay Fischrestaurant & Supermarkt, Anton Kaun, den Künstler*innen der Prime Time: Idil Baydar alias Jilet Ayşe, Emine Aslan, Esra und Enes Özmen alias EsRap, Mutlu Ergün-Hamaz, Fiete Aleksander & Datteltäter, Rabih Mroué & friends, Ebru Düzgün alias Ebow,  Bülent Kullukçu & Imran Ayata von Songs of Gastarbeiter, Sanna Hübsch & Khola Maryam Hübsch und den 168 Tischgästen der Tischgespräche: Harpreet Kaur Cholia, Dan Khánh Duyȇn Trn, Sina Yang, Dagat Mera, Constantin Wagner, Koray Yılmaz-Günay, Marc Hill, Saba-Nur Cheema, Efsun Kızılay, Yalız Akbaba, Guido Wenzel, Atdhe M., diaspor.asia podcast, Pooya Shoyaee, Armin Razmpush, Sanna Hübsch, Kafä Kollektiv, Janeck Altshuler, Zoltán Suhajda Aladár, Ines Welge, Kris Kunz, Dirk Vielmeyer, Marco von Marle, Kirsten Neumann, Mila Kovacevic, Abdül Akpınar, Herbert Cartus, Giang Vu, Lina Siri, Christian Mappala, Misbah Arshad, Husamuddin Meyer, Karin Scherschel, Fouad Sinouh, Miene Waziri, Nadiye Ünsal, Ioana Tischkau, Esther Dischereit, Seda Başay-Yıldız, Ferhat Epik, Hendrik Hartemann, Apo von der Wellritzstraße und den 173 Stammbesucher*innen aus Wiesbaden, Ramzi, Isabelle, Mareike und Robert, Ariel, Uğur, Ömer, Kankalar, Ayşe, Fatma, Hayriye. 





Fußnote


# Pure Begeisterung nach 11 Tagen Migrantenstadl auf der Wiesbaden Biennale sthetische Impulse für ein postmigrantisches Gesellschaft gesetzt! #Herrschenden Blick auf Migration, Migrant*innen, Migrantenkinder und Mehrheimische umgekehrt #Rassistische Zuschreibungen zurückgespiegelt #Dominante Narrative über diese Bevölkerungsgruppen gebrochen#Wider jeder Erwartung ist niemand schreiend oder empört davongelaufen. Wow!#Verifiziert: Die Power von Gesellschaftskritik im Kunstkontext hängt davon ab, ob man sich beim Kuratieren klar macht, wer für wen symbolische Güter produziert. Das Migrantenstadl hat die gewohnten Verhältnisse radikal umgekehrt. Und das hat gut funktioniert. #We the People!#Wir werden mit dem Migrantenstadl weiter migrieren!#Danke für die Blumen, Siebdrucke, Musik, Schokolade, Baklava, Tee, Tränen und Liebesbriefe!